Alljährlich ruft Turnierveranstalter Ronald Fritzsche die „Herren 30 and Friends“ zur Teilnahme an der inoffiziellen Hallenmeisterschaft des TC Nonnenhorn auf.

Wieder einmal konnte er ein stolzes Teilnehmerfeld von 16 Spielern begrüßen.

Dieses Winter-Hallenturnier hat inzwischen eine mehr als 15-jährige Tradition. In diesem Jahr wurde es abermals in der Tennishalle Tettnang ausgetragen. Nachdem Christian Schäfer beim letzten Turnier im Jahr 2020 das dritte Mal den Wanderpokal gewinnen konnte, ging dieser in seinem Besitz über. Dafür ließ er eine neue Tafel anfertigen, auf der alle bisherigen Sieger verewigt sind. Eine wunderbare Idee und Ansporn für alle, die noch nicht auf der Tafel stehen, in die Historie aufgenommen zu werden, als erfolgreicher Hobbytennisspieler.

Nun zum diesjährigen Ablauf. In der Vorrunde konnten sich die gesetzten Spieler Christian Schäfer, Mauro Schelten und Marc Bogenschütz in ihren Gruppen, wenn auch teilweise recht knapp, durchsetzen.

Dem erstmals teilnehmenden Christoph Theiner gelang es in seiner Gruppe etwas überraschend, den favorisierten Organisator Ronald Fritzsche zu schlagen.

Somit stand das erste Halbfinale fest. Hier kam es zur Neuauflage des Finales von 2020. Allerdings war Marc Bogenschütz diesmal der etwas konzentriertere und glücklichere Spieler und schlug Christian Schäfer knapp mit 5:4.

Das andere Halbfinale ging deutlich klarer aus. Mauro Schelten gewann sicher mit 5:1 gegen Christoph Theiner, welcher sich im Anschluss den dritten Platz durch ein 4:3 gegen Christian Schäfer sicherte. Ein schöner Erfolg für ihn.

Im Finale schließlich gab es dann ein Auf und Ab. Zunächst ging Schelten 1:0 in Führung. Aber ehe er sich versah, konnte Bogenschütz mit 4:1 einen satten Vorsprung verbuchen. Beide waren aufgrund ihrer Nervosität nicht ganz fehlerfrei, allerdings konnte Bogenschütz mir seinem druckvollen Spiel mehr Akzente setzen. Doch Schelten holte auf und glich zum 4:4 aus. Im nun alles entscheidenden Spiel hatte er sogar Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, aber Bogenschütz behielt die Oberhand und siegte denkbar knapp mit 5:4.

Ein toller und vor allem lang ersehnter Erfolg für Marc Bogenschütz, nachdem er in den letzten beiden Jahren im Finale des Turniers jeweils unterlag.

Alle Teilnehmer hatten sichtlichen Spaß am Turnier, auch wenn nicht alle Wunschträume in Erfüllung gingen. Bei einigen sah man in zufriedene Gesichter, anderen war die Enttäuschung anzumerken.

Ein großer Dank gilt Marius Spöttl, Armin Rechtsteiner und Edmung Büg bzw. deren fleißigen Helfer*innen, die für leckere Kuchen und Brotzeit gesorgt hatten.

Die anschließende, eigentlich obligatorische Party musste Corona bedingt wieder mal ausfallen, doch die Aussichten für das nächste Hallenevent sind vielversprechend.

Viele haben bereits wieder ihre Teilnahme signalisiert.